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Beratung bei Senkungs- und Blasenbeschwerden

Ein paar Tropfen beim Husten, ständiger Harndrang oder ein seltsames Druckgefühl im Unterleib: Viele Frauen kennen solche Beschwerden, sprechen aber kaum darüber. Dabei sind Sie damit alles andere als allein. Fast jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens betroffen. Die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen lässt sich gut helfen.

Wie die Beschwerden entstehen

Der Beckenboden trägt Blase, Gebärmutter und Darm. Schwangerschaften und Geburten, schweres Heben, Übergewicht oder ein schwächeres Bindegewebe können diese Muskelschicht im Laufe der Zeit belasten. Hinzu kommt der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren, der das Gewebe im Intimbereich dünner und weniger elastisch macht. Die Folge kann eine Senkung der Organe sein oder eine Blase, die nicht mehr so zuverlässig dicht hält.

So finden wir die Ursache

Zunächst sprechen wir in Ruhe darüber, wann und wie oft die Beschwerden auftreten. Anschließend untersuchen wir Sie gynäkologisch und schauen per Ultraschall, wie Blase und Beckenorgane liegen und ob nach dem Wasserlassen Urin in der Blase zurückbleibt. Eine Urinprobe zeigt, ob eine Infektion dahintersteckt.

Was Ihnen helfen kann

Oft bringt schon ein gezieltes Beckenbodentraining spürbare Besserung. Wir stellen Ihnen dafür gern eine Verordnung für die Physiotherapie aus. Fehlt dem Gewebe Östrogen, stärkt eine Creme oder ein Zäpfchen die Schleimhaut wieder. Bei einer Senkung kann ein Pessar die Organe stützen. Wir passen es bei uns in der Praxis an und zeigen Ihnen, wie Sie damit umgehen. Gegen eine überaktive Blase gibt es zudem wirksame Medikamente.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, beraten wir Sie zu operativen Möglichkeiten und vermitteln Sie an eine spezialisierte Klinik.

Sie müssen sich mit diesen Beschwerden nicht abfinden.
Sprechen Sie uns einfach an, ganz ohne Scham.